Unsere Position

Kein Ver­teilungsspielraum

Die bayerische M+E Industrie befand sich schon vor Corona in der Rezession. Die Pandemie hat die Unternehmen dann in eine tiefe Krise gestürzt:

  • Die Produktion brach zwischenzeitlich um ein Drittel ein.
  • Die Kapazitätsauslastung fiel auf ein Allzeittief.
  • Rund jeder zweite M+E Beschäftigte in Bayern befand sich in Kurzarbeit.


Der kurze Aufholprozess im Sommer hat sich inzwischen deutlich verlangsamt und ist zum Teil zum Stillstand gekommen:

  • Die Produktion in der bayerischen M+E Industrie lag im bisherigen Jahresverlauf um 17 Prozent niedriger als 2019 und um 22 Prozent niedriger als 2018.
  • Die Produktivität ist in den ersten drei Quartalen um über sieben Prozent gefallen.
  • Bei einem gleichzeitigen Anstieg der Arbeitskosten um gut drei Prozent bedeutet dies einen Lohnstückkostenanstieg um elf Prozent.
  • Der bereits 2019 einsetzende Beschäftigungsrückgang hat sich im laufenden Jahr verstärkt. Monat für Monat gehen in der bayerischen M+E Industrie mehr als 3.000 Arbeitsplätze verloren.
  • Nach wir vor befindet sich jeder vierte M+E Beschäftigte im Freistaat in Kurzarbeit.

Jede Kostensteigerung macht das Bemühen der Unternehmen, sich aus der Krise zu kämpfen und gleichzeitig Beschäftigung zu sichern, zunichte.

Wir müssen realistisch sein:
Die Zahlen zeigen deutlich, dass es in der Tarifrunde keinen Verteilungsspielraum gibt.

Start Realistisch sein
News Aktuelle
Infos
Position Kein Ver­teilungs­spielraum
Heraus­forderung Corona und die Folgen
Heraus­forderung Trans­formation
Heraus­forderung Wett­bewerbs­fähigkeit
Wir brauchen Flexible Lösungen
Wir brauchen Luft für In­vestitionen
Wir brauchen Geringere Arbeits­kosten
Dialog Ihre Fragen